Ringelwürmer

{| border="1" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em" ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" |Ringelwürmer |- ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Systematik |- | {| border="0" |- | Unterreich: || Vielzeller (Metazoa) |- | Abteilung: || Gewebetiere (Eumetazoa) |- | Unterabteilung: || Bilateria |- | Stammgruppe: || Urmünder (Protostomia) |- | Überstamm: || Lophotrochozoen (Lophotrochozoa) |- | Stamm: || Ringelwürmer (Annelida) |} |- ! align="center" bgcolor="#ffc0c0" | Klassen |- |

|} Die Ringelwürmer (Annelida) oder auch Gliederwürmer bilden einen Stamm der Lophotrochozoen (Lophotrochozoa) die wiederrum zu den Urmündern (Protostomia) gehören. Ringelwürmer werden in zwei Klassen eingeteilt: Vielborster (Polychaeta) und Gürtelwürmer (Clitellata), die sich in Wenigborster (Oligochaeta) und Egel (Hirudinea) aufteilen. Insgesamt gibt es ca. 17.000 verschiedene Arten. Die größte bekannte Art ist eine in Australien beheimatete Regenwurmartart die eine Länge von bis zu 3 Metern erreichen kann. Die kleinste Art lebt im Grundwasser und erreicht eine Größe von 0,5 mm.

Wie im Namen des Ringelwurms bereits enthalten besteht er aus mehreren Ringen, so genannten Segmenten. An den Ringen befinden sich borstenartige, paarförmige Stummelfüße (Parapodien) aus Chitin oder bei Wasserlebenden Arten auch Kiemen. Die Stummelfüße von denen sich mehrere auf einem Ring befinden sind nach hinten gerichtet, was es dem Ringelwurm erleichtert sich auf steilen bis senkrechten ebenen zu bewegen ohne zurückzurutschen.

Der Körper (Coelom) ist vollständig mit Flüssigkeit gefüllt und wird von einem geraden rohrartigen Darm durchzogen. Das Blutgefäßsystem ist geschlossen und besteht aus einem Rücken- und einem Bauchgefäß.

Die Vielborster sind meist Meerestiere. Es wird zwischen drei Borstenwurmarten, de Röhrenwürmern, dem Schuppenwürmern und dem Feuerwürmern unterschieden. Borstenwürmer findet man in Sand oder Schlamm eingegraben. Die festsitzenden Arten ernähren sich von Plankton, die anderen Arten ernähren sich meist räuberisch. Zu den Vielborstern gehören unter anderem der Sandpier und der Palolo.

Systematik

Siehe auch: Wurm, Metamerie, Coelom





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