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Als RNA-Polymerase bezeichnet man Enzyme, die die Synthese von Ribonucleinsäure-Molekülen (RNA) an der DNA durch Transkription katalysieren.
Bei Prokaryonten gibt es nur eine Form der RNA-Polymerase. Bei Eukaryonten unterscheidet man drei Formen:
RNA-Polymerasen verfügen über einen einfachen Mechanismus zur Fehlererkennung: Wenn sich an eine Base der DNA ein unpassendes RNA-Nucleotid-anlagert, so verbleibt die RNA-Polymerase länger an der entsprechenden DNA-Stelle. Dadurch wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sich das falsche RNA-Nucleotid wieder von der DNA entfernt. Insgesamt wird durch diesen Mechanismus eine Genauigkeit von einem Fehler auf 10.000 Basenpaarungen erreicht. Dies entspricht etwa einem Fehler pro synthetisiertem RNA-Molekül.
Siehe auch: Genetik - genetischer Code - Proteinbiosynthese