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Robert A. Wilson (* 18. Januar 1932) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der sich mit Grenzbereichen menschlicher Erfahrung beschäftigt. Er begann als Assistent von Timothy Leary und hat großen Spaß, zu behaupten "Robert Anton Wilson" sei eines von Learys Pseudonymen. Er wurde mit der Illuminatus-Trilogie berühmt, welche er 1975 zusammen mit Robert Shea veröffentlichte.
Inhaltlich pflegt Wilson ein breites Spektrum von unterschiedlichen Blickwinkeln aus der Quantenmechanik, der Subkultur und der Welt der Initiationsorden. Sein immer wiederkehrendes Thema ist die Relativität der Wahrheit und der Grenzbereich zwischen Rauschzuständen und mystischen Erfahrungen. Dies bringt auch ein Interesse an Phänomenen mit sich, die sich in das bestehende Wissensystem nicht einordnen lassen. Sein Ziel ist die "Programmierung" der Menschen zu größerer Bewußtheit und Freiheit, auch mittels der Erschütterung vertrauter Weltbilder. So sollen auch seine Bücher zum Denken anregen: vieles in ihnen ist ein absichtliches Foppen und Verwirren des Lesers.
Seit den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts beschäftigt er sich mit politischen Verschwörungen und Verschwörungstheorien, besonders die Rätsel um den Tod von John F. Kennedy haben ihn hiezu inspiriert.
Zur Beschreibung Kommunikationsprobleme in Hierarchien prägte er den Begriff des Snafu-Prinzips.
Zu seinen Vorbildern gehören neben Friedrich Nietzsche unter anderem Aleister Crowley und Charles Hoy Fort. Stilistisch pflegt er das Erbe von James Joyce und William S. Burroughs.
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2 Englische Veröffentlichungen: 3 Weblinks: |
Bibliografie:
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