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Unter den wichtigsten Rohkostkonzepten unterscheidet man
Rohkostanhänger sehen den Vorteil ungekochter Nahrung u.a. darin, dass Enzyme, Spurenelemente und vor allem Vitamin C, das beim Kochen verringert wird, erhalten bleiben.
Einige Nahrungsmittel, die roh verzehrbar sind, werden durch Kochen leichter verdaulich.
Manche Lebensmittel, z.B. bestimmte Pilze, sind roh nicht zum Verzehr geeignet bzw. giftig. Durch ungekochte Nahrungsmittel können Krankheitserreger wie Parasiten übertragen werden.
Allgemein wird empfohlen, genügend Früchte und Gemüse roh zu essen. Auch hat sich der Salat als fixe Beilage einer Gemischtkost durchgesetzt.
Kritiker wenden ein, dass Rohkost im Übermaß sogar ungesund sein und u.a. zu Darmproblemen führen könne; Zitrusfrüchte oder saure Äpfel könnten den Zahnschmelz angreifen. Ein kompletter Verzicht auf den Kochtopf sei nicht angebracht. Die in Rohkost enthaltenen Enzyme würden durch den Verdauungstrakt wie jedes andere Eiweiß aufgeschlossen und inaktiv gemacht und seien nicht nutzbar. Rohkost verursache auch häufiger Allergien, als wenn die gleichen Lebensmittel gekocht würden. (Quelle: Welt 1998). Auch reduziere die Wärmebehandlung nur Vitamin C, und keine anderen Vitamine. Zu welchem Anteil Spurenelemente, die sich ja nicht zersetzen können (Metalle), vom Lebensmittel ins Kochwasser gehen, ist nicht abschliesend geklärt.