Römerstraße

Die Römerstraßen ziehen sich bis heute über tausende Kilometer kreuz und quer durch Europa. Ihr genäherter Verlauf samt den wichtigsten Verkehrsknoten ist in der weltberühmten Tabula Peutingeria kartiert.

Römerstraßen in unseren Breiten

werden eher die Reste jener Heeresstraßen genannt, die von den Römern um die Zeitenwende befestigt wurden. In rauherem Klima war (und ist) ein frostsicherer Unterbau eine Voraussetzung für wetterfeste Straßen.

Eingeführt wurden die Anfänge dieser Techniken der Steinpflasterung unter Julius Cäsar - als er Proconsul und General in Gallien war.

Siehe auch: Bauwesen, Asterix

Römer an Limes und Bernsteinstraße

Die als Bernsteinstraße bekannten uralten Handelswege des begehrten Bernsteins bis zum Mittelmeer führten von der deutschen und russischen Ostseeküste durch Polen und Österreich zur Adria, ein westlicher Zweig von Hamburg nach Marseille.

An Verkehrsknoten - z.B. an der Reichsgrenze des Limes an der Donau - entstanden schon früh Marktorte. In Niederösterreich entstanden aus militärischen Gründen (häufige Konflikte mit den Germanen) besonders hochwertige Römerstraßen. Dort, etwa 50 km östlich Vindobonas (Wien lag die größte römische Stadt am Limes, die Militär- und Zivilstadt Carnuntum.

Siehe auch: Bernsteinstraße, Via Claudia Augusta, Donau, Carnuntum, Wien

Römerstraßen in Italien