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Ronald Wilson Reagan (* 6. Februar 1911 Tampico (Illinois)), war Schauspieler in mehr als 50 Filmen.
Er war von 1981 bis 1989 der 40. Präsident der USA.
Er wurde am 9. November 1992 zum Ehrenbürger von Berlin ernannt. Er ist mit Nancy Reagan verheiratet.
Ronald Reagan lernte schon in frühester Kindheit die Kunst der Schauspielerei, der Improvisation und war ein wahrer Meister am Mikrophon. Als Sportkommentator für den Rundfunk in Des Moines hat er in den 1930er Jahren Baseball-Spiele nur anhand von Tickermeldungen kommentiert. 1934 soll ihm das auch während eines Spiels der St. Louis Cardinals gelungen sein, als die Tickerverbindung zeitweise völlig abgerissen war.
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Ronald Reagan wurde 1962 Mitglied der Republikanischen Partei. Im Präsidentschaftswahlkampf von 1964 unterstützte Reagan den ultrakonservativen Kandidaten der Republikaner, Barry Goldwater.
Seinen Einsatz würdigten kalifornische Geschäftsleute, in dem sie Reagan bei der Wahl zum Gouverneur 1966 unterstützten. Reagan unterstützte mit seiner Politik die kalifornische Wirtschaft, die in seiner Amtszeit beachtliche Gewinne machte. Da er auch den Haushalt des kalifornischen Bundesstaates ausglich, war seine Wiederwahl 1970 kein Problem.
Er stellte sich einer erneuten Wiederwahl nicht mehr, weil er sich für das Präsidentenamt bewerben wollte. Er wurde aber erst 1981 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Seine Vizepräsident wurde George Bush Senior.
Sein Amtsantritt löste in der Wirtschaft Optimismus aus.
Der Dollar und die Aktien-Kurse stiegen.
Er senkte die Steuern und trat im Ost-West-Konflikt als Hardliner auf.
Zuhause predigte er die Ideale der amerikanischen Familie und der Freiheit.
Am 30. März 1981 wurde er bei einem Attentat schwer verletzt, nahm aber wenige Tage später die Amtsgeschäfte wieder auf. Reagan fand in beiden Parteien Anhänger und es gelang ihm seine so genannten Reagonomics durch den Kongress zu bringen. Reagonomics hieß: Senkung von Steuern, weniger Hindernisse für die Industrie, Haushaltskürzungen bei sozialen Aufgaben, Ausbau der militärischen Rüstung.
Die Politik zeigte zunächst unerwünschte Wirkungen: die Inflationsrate sank 1982 auf 5,8 %, hohe Zinsen erhöhten die Rezession. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 12 Millionen, Unternehmensgewinne gingen zurück.
Doch die Wirtschaft erholte sich, und die Arbeitslosigkeit sank. Trotzdem stieg das Haushaltsdefizit der Vereinigten Staaten an.
Die Außenpolitik Reagans war nicht nur eine Politik der Stärke, sondern sie war überwiegend von seinem Antikommunismus geprägt. Reagan war beseelt von der amerikanischen Mission, die Welt zu Freiheit und Demokratie zu führen. Er konnte telegen die Herzen und Gefühle vieler Amerikaner erwärmen, dass er die Sowjetunion, das von ihm bezeichnete „Reich des Bösen“, ideologisch und militärisch herausfordern und den sowjetisch-kommunistischen Einfluss in der Dritten Welt mit allen Mitteln bekämpfen würde.
Er gab die zentrale Voraussetzung der Entspannungspolitik auf, nämlich die ungefähre militärische Gleichheit der Supermächte USA und Sowjetunion. Bereits im Wahlkampf forderte er eine Erhöhung der Militärausgaben, um die Sowjetunion zu überrunden.
Reagan war entschlossen, in der Dritten Welt mit fast jedem Regime zusammenzuarbeiten, das von sich behauptete, tatsächliche oder vermeintliche Kommunisten zu bekämpfen.
In Lateinamerika war es für Reagan wichtig, den kommunistischen Einfluss mit militärischen, wirtschaftlichen und ideologischen Mitteln zu bekämpfen, um einen „Dominoeffekt“ zu verhindern. So intervenierte er in Nicaragua und Honduras.
1983 besetzten amerikanische Truppen die Karibik-Insel Grenada, um einer angeblichen kubanischen Intervention zuvorzukommen.
Seine antisowjetische Haltung hinderte ihn aber nicht, mit der Sowjetunion ein Getreidelieferabkommen zu schließen.
Ronald Reagan gewann deutlich seine Wiederwahl. 1985 und 1986 traf sich Reagan mit dem sowjetischen Parteichef Michail Gorbatschow zu Abrüstunsverhandlungen. Doch diese kamen nicht voran.
Auf innen- und außenpolitische Kritik stießen seine Waffenlieferungen in den Iran und Nicaragua.
Eine amerikanische Untersuchungskommission rügte den Präsidenten. Mehrere leitende Beamte mussten ihre Stellungen aufgeben (siehe Iran-Contra-Affäre).
1988 schlug Reagan seinen Vizepräsidenten als Nachfolger vor, der die bisherige Politik weiterführen sollte. Am 8. November 1988 wurde George Bush zum Präsidenten gewählt.
Inzwischen ist der Einfluss seiner Alzheimer-Krankheit soweit fortgeschritten, dass der älteste noch lebende Ex-Präsident nicht mehr in der Lage ist, grundlegende Tätigkeiten selbst zu erledigen.
Bekannt und umstritten machte ihn auch seine Bezeichnung "Reich des Bösen" für die Sowjetunion.
Filme mit Ronald Reagan
Von 1947 bis 1952 und von 1959 bis 1960 war er Präsident der Schauspielergewerkschaft (SAG).US-Präsident
Zitate
Eine schwere diplomatische Krise löste Ronald Reagan durch eine "Ankündigung" bei einem Mikrophontest vor einer Radiosendung aus:
Ein bekanntes Zitat von Ronald Reagan ist der Satz
Er sprach ihn am 12. Juni 1987 anlässlich eines Berlinbesuchs vor dem Brandenburger Tor.Weblinks
Jimmy Carter
| width="40%" align="center" | Präsident der USA
| width="30%" align="center" | Nachfolger:
George H. W. Bush
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|colspan="3" align="center" | Vizepräsident:
George H. W. Bush
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