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Root-Server stehen hierarchisch gesehen an oberster Stelle im Domain Name System. Sie werden von verschiedenen Institutionen betrieben und von der ICANN koordiniert.
Es gibt 13 dieser Server im Internet ('A' bis 'M') und wird wegen einer Beschränkung im DNS-Protokoll auch nicht mehr geben. Einige bestehen jedoch nicht aus einem, sondern mehreren Computern, die zu einem logischen Server zusammengeschlossen sind. Diese Computer (Nodes) befinden sich an verschiedenen Standorten um die ganze Welt und sind per Anycast über dieselbe IP-Adresse erreichbar.
Derzeit (Stand: Januar 2004) nutzen fünf Root-Server die Anycast-Technik. Der vom ISC betriebene Root-Server 'F' besteht aus 19 Computern, die auf fünf Kontinente verteilt sind. 'K', vom RIPE betrieben, besteht aus Computern in London, Amsterdam und seit kurzem auch Frankfurt am Main.
Bevor Anycast eingesetzt wurde, befand sich der überwiegende Großteil der Root-Server aus historischen Gründen in den USA. Dies wurde kritisiert, da es das Domain Name System, welches einen wesentlichen Bestandteil des Internets darstellte, für physische Angriffe verwundbarer machte.
Heute erachten es manche für problematisch, dass alle Root-Server ihre Datenbestände von dem von VeriSign betriebenen 'A'-Root-Server synchronisieren und das US-Handelsministerium Einfluss auf den Betrieb davon hat.
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