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Der Sage nach verfolgte einst der Riese Bode die schöne Königstochter Brunhilde, die er gegen ihren Willen heiraten wollte. Brundhilde entfloh auf einem weißen Ross, jedoch tat sich plötzlich vor ihr ein tiefer Abgrund auf. Brunhilde setzte mit einem kühnen Sprung zum jenseitigen Felsen über, der Verfolger stürzte jedoch in die Tiefe. Der Eindruck vom Huf des Pferdes ist noch heute zu sehen. Der Riese Bodo gab dem Flüsschen den Namen Bode.
Die Wissenschaft vermutet, dass es sich bei diesem Felseindruck um Verwitterungsreste eines germanischen Opferbeckens handelt.
Von der Rosstrappe kann man über die Schurre, einen zickzackförmigen, etwas beschwerlichen Weg, ins Bodetal absteigen. Als Aufstieg empfiehlt sich der Präsidentenweg, der sich gemächlich den Berg hinaufwindet (Länge ca. 4 km). Der Fußmarsch sei allen gegenüber der Möglichkeit den Sessellift (Einzelsitze) zu nutzen empfohlen.