Ruderboot

Ruderboote sind Wasserfahrzeuge, die mit Hilfe von Riemen (alltagssprachl. Ruder) bewegt werden. Sie werden heute hauptsächlich im Freizeitbereich und im Sport angewendet. In den Zeiten der Segelschiffe waren Ruderboote als bewegliche Einheiten in flachen Gewässern tätig, für den Kapitän war z.B. die Gig vorgesehen.

Sportruderboote bestehen aus Faserverbundwerkstoffen und/oder Holz. Bauteile sind je ein Luftkasten am Bug und am Heck. Für jedes Ruder (Skull, Riemen) gibt es einen Ausleger an dessen Ende sich eine Dolle befindet in die das Ruder gelegt wird. Der Ruderer sitzt auf einem Rollsitz, der frei beweglich auf zwei Rollbahnen sitzt. Zwischen den Rollbahnen befindet sich das Trittbrett, über das der Ruderer ins Boot steigt. Die Füsse des Ruderers werden an einem Stemmbrett befestigt. Stemmbrett, Rollbahnen, Ausleger und Dollen werden je nach Proportionen des Ruderers eingestellt.

Am Heck des Ruderboots befindet sich ein so genanntes Schwert, dass dafür sorgt, dass das Ruderboot gerade fährt. Bei gesteuerten Booten befindet sich hier ausserdem noch das Steuerruder, das mittels zweier Drähte vom Steuermannsplatz oder Schlagmannplatz bewegt wird.

Eine Abwandlung sind die Rollauslegerboote. Rollauslegerboote haben einen festen Sitz und bewegliche Ausleger. Da sie aber teurer sind als herkömmliche Ruderboote haben sie sich nicht durchgesetzt und sind auch nicht bei Wettkämpfen zugelassen.

Die bekannteste Bootswerft ist Empacher, die ihre Boote traditionell in Neongelb lackieren.

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