Die Berliner S-Bahn ist die älteste S-Bahn Deutschlands. Sie basiert auf der alten Berliner Stadtbahn, einem S-Bahn-ähnlichen Verkehrssystem mit Dampfzügen auf verschiedenen Vorortzügen, das 1882 eingeführt wurde. Von einer S-Bahn ist seit 1928 die Rede, als das Streckennetz mit Gleichstrom elektrifiziert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg übernahm die Deutsche Reichsbahn (DR) der DDR das gesamt-Berliner Streckennetz bis zum Streik im September 1980. Seit dem 9. Januar 1984 betrieb die BVG im Auftrag des West-Berliner Senates das inzwischen stark heruntergekommene Streckennetz West-Berlins. Die DR behielt die Ost-Berliner Strecken.
Nach dem Mauerfall wurden viele Anstrengungen unternommen, das Streckennetz wieder in Gang zu bringen. Heute verkehren in und um Berlin auf 14 Linien moderne Stromschienen-Gleichstromtriebwagen, die vor kurzem noch fahrende Triebzüge aus den 1920ern und 1930ern ablösten. Die Streckenlänge beträgt 325 km.
Baureihen:
- Baureihe 475 (ausgemustert, Triebzug von 1928)
- Baureihe 476 (ausgemustert)
- Baureihe 477 (ausgemustert)
- Baureihe 480 (ehem. BVG)
- Baureihe 481 (häufigste und modernste Triebzüge)
- Baureihe 482 (häufigste und modernste Triebzüge)
- Baureihe 485 (ehem. DR)