S-Bahn Hamburg

Die S-Bahn Hamburg entstand 1932 aus der Hamburg-Altonaer Stadt-und Vorortbahn, Hamburg-Altona-Blankenese (damals noch selbständige Städte), welche im Jahr 1908 den elektrischen Betrieb zwischen Blankenese und Ohlsdorf aufnahm. Diese hatte einen Vorläufer in der 1866 eröffneten Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn, welche den Bahnhof in Altona (heute Rathaus) mit dem neugeschaffenen Bahnhof Hamburg-Klosterthor verband.(Das alte Bahnhofsgebäude Sternschanze steht heute noch.) Ab 1924 wurde der Betrieb bis Poppenbüttel verlängert. Eingesetzt wurden anfangs Elektrotriebwagen im Oberleitungsbetrieb, die ab 1939, nach den guten Erfahrungen seinerzeit bei der S-Bahn Berlin durch Stromschienenfahrzeuge ersetzt wurden. Durch den Krieg verzögerte sich die endgültige Umstellung bis 1955. (Auf dem Streckenabschnitt Blankenese-Wedel wurde bis 1954 sogar noch mit Dampfloks gefahren.) Der Stromschienenbetrieb existiert bis heute. Das S-Bahnnetz aus der Vorkriegszeit wurde nach dem Krieg um einige Kilometer in die Peripherie Hamburgs verlängert, außerdem kam 1979 die Tunnelstrecke vom Hauptbahnhof nach Altona hinzu. 1983/84 wurde dann der elektrische Betrieb nach Harburg/Neugraben (auch wieder mit einer Tunnelstrecke in Harburg)aufgenommen. Eine Verlängerung bis Buxtehude und Stade, dann mit Zweisytemzügen, ist für 2007 geplant, gleichzeitig mit der Eröffnung der Strecke zum Flughafen Hamburg Airport in Fuhlsbüttel.

Table of contents
1 Liniennetz
2 Eingesetzte Baureihen
3 Weblinks

Liniennetz

Das S-Bahnnetz der Hansestadt umfasst heute 6 Linien, die auf 115 km fahren. Betreiber ist die S-Bahn Hamburg GmbH, die zur DB Regio gehört. Die S-Bahn Hamburg ist Teil des Hamburger Verkehrsverbundes HVV.

Die Linien mit einstelliger Linienbezeichnung benutzen den innerstädtischen Tunnel, die Linien mit zweistelliger Linienbezeichnung fahren über Hamburg-Dammtor.

In Planung ist die Verlängerung der S3 über Neugraben hinaus nach Stade.

Eingesetzte Baureihen

Weblinks