|
|
Die SACD ist, neben DVD-Audio, eines der Nachfolgemedien zur Audio-CD (CD-DA).
Siehe auch: DVD, DVD-Audio, Audio-CD
| Table of contents |
|
2 Kopierschutz 3 Varianten 4 Weblinks |
Dank erheblich höherer Samplingfrequenzen von 2,8224 MHz (!), einer größeren Frequenzbandbreite von 0 bis 100 kHz und einem deutlich erweiterten Dynamikumfang von über 120 dB kann eine SACD sehr viel besser als eine konventionelle Digital Audio CD klingen – audiophile Kopfhörer oder Lautsprecher vorausgesetzt. Außerdem können auf einer SACD bis zu 109 Minuten Zweikanal-Ton bzw. bis zu 80 Minuten Mehrkanalton aufgezeichnet werden.
Die Super-Audio-CD unterstützt mehrkanaligen Surround-Sound wie Dolby-Digital mit bis zu sechs Kanälen. Auf typischen HiFi-Anlagen mit nur zwei Lautsprechern werden die Musikdaten vom Signalprozessor des Players auf Zweikanalton heruntergesampelt.
Die SACD speichert Audiodaten in einem verlustfrei komprimierten Dateiformat, dem Direct Stream Transfer (DST). Durch Perceptual Coding werden die Audiodaten auf etwa ein Viertel der Ursprungsgröße komprimiert; zur Kodierung wird, anders als bei der Audio-CD, das DSD-Verfahren (Direct Stream Digital) verwendet.
Digitale Inhalte auf einer SACD sind durch einen Kopierschutz vor der unerwünschten Verbreitung geschützt; es handelt sich dabei um ein vom Player auszulesendes "Wasserzeichen". Player geben die auf einer SACD gespeicherten Inhalte bisher nur analog aus.
Die meisten DVD-Player können weder DVD-Audio noch SACD wiedergeben.Technologie
Kopierschutz