Sachsen-Coburg und Gotha

Das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha ist ein in Personalunion vereinigtes Doppelherzogtum, das 1826 durch einen Schiedsspruch König Friedrich August II. von Sachsen zur umfassenden Neugliederung der Ernestinischen Herzogtümer aus dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld sowie Teilen von Sachsen-Gotha-Altenburg, Sachsen-Hildburghausen und Sachsen-Meiningen entstand. Das neuentstandene Herzogtum wurde mit dem Ende der Monarchie in Deutschland 1918 aufgelöst und ging, mit Ausnahme des jetzt zu Bayern gehörenden Gebiets um Coburg, im Freistaat Thüringen auf.

Table of contents
1 Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha
2 Anmerkung
3 Weblinks

Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha

  1. Ernst I 1826-1844
  2. Ernst II 1844-1893
  3. Alfred 1893-1900
  4. Karl Eduard 1900-1918

Herzog Ernst I. (* 2. Januar 1784 in Coburg; † 29. Januar in Gotha), vormals Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld, ist der erste Herzog des jungen Herzogtums und nennt sich um in Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha.

Nach seinem Tod 1844 folgt ihm sein Sohn Ernst II. (* 21. Juni 1818 auf Schloss Ehrenburg/Coburg; † 22. August 1893 in Gotha) nach. Ernst II. ist der einzige deutsche Fürst, der die Märzrevolution wirklich ernst nimmt und 1849 ein Staatsgrundgesetz in Kraft setzt. Damit bekommt Sachsen-Coburg und Gotha die fortschrittlichste Verfassung im damaligen Deutschland.

Ernst II. hatte zwar mehrere uneheliche Kinder, jedoch blieb seine Ehe mit Prinzessin Alexandrine von Baden (* 6. Dezember 1820; † 20. Dezember 1904) kinderlos. Durch den Verzicht des nächsten in der Erbfolge, Edward, Prince of Wales, trat dessen jüngerer Bruder Alfred, Duke of Edinburgh die Nachfolge an und nennt sich fortan Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha. Alfred folgte sein Neffe, der Duke of Albany und Sohn des jüngsten Sohns von Königin Victoria I, der als Karl Eduard bis zum Ende der Monarchie in Deutschland 1918 regiert.

Anmerkung

Weblinks





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