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Santiago de Compostela (Santiago von Sant Jago, dt.: Heiliger Jakob, Compostela v. lat. compositum zusammengesetzt oder "postum" Verwesungsstätte) ist die Hauptstadt der spanischen Autonomen Gemeinschaft Galicien und hat mehr als 105.000 Einwohner (Stand 2003). Die Stadt ist katholischer Erzbischofsitzsitz und Wallfahrtsort sowie Standort wichtiger pharmazeutischer Industrie. Im Jahr 2000 war Santiago de Compostela Kulturhauptstadt Europas.
| Table of contents |
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2 Wirtschaft 3 Sehenswürdigkeiten 4 Literatur 5 Weblinks |
Santiago wurde 830 zum Wallfahrtsort, als man die in einem Grab gefundenen Gebeine dem Apostel Jakobus zuschrieb. In der eindrucksvollen Kathedrale schmückt ein goldener Baldachin den Altar. Ein ständiger Pilgerstrom bildet Schlangen, eine große Sitzfigur des hl. Jakobus wird als Zeichen der Ehrerbietung umarmt und geküsst.
Santiago de Compostela war neben Rom und Jerusalem das bedeutendste Pilgerziel des christlichen Mittelalters. Das Einzugsgebiet reichte von Skandinavien bis ins östliche Mitteleuropa. Im 15. Jahrhundert wurden heilige Jahre eingeführt, die immer dann stattfinden, wenn der Jakobstag (25. Juli) auf einen Sonntag fällt. Seit dem Heiligen Jahr 1976 erlebt der Jakobsweg eine Renaissance. Jährlich treffen etwa 70.000 Pilger zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Santiago ein.
In Deutschland kümmert sich die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft e.V um die Betreuung der Pilger und um die wissenschaftliche Aufarbeitung der Pilgerfahrten nach Santiago de Compostela.
Die Fassade der Kathedrale von Santiago de Compostela ist auch auf den Spanischen Cent-Münzen (0,01 € - 0,05 € Münzen) abgebildet.
Sehenswert ist daneben die von der UNESCO geschützte Altstadt (Weltkulturerbe).
Pilgerwesen
Sehenswürdigkeiten
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Kathedrale
auf der spanischen
5-Cent-Münze
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Sehenswert ist die romanische Kathedrale mit einer Barockfassade, in der ein goldener Baldachin den Altar schmückt.Literatur
Weblinks