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Zu ihrem Werk gehörten Götterhymnen, Hochzeits- und Liebeslieder, von denen leider nur wenige erhalten sind. Besonders gerühmt wurde ihre klare und ausdrucksstarke Sprache, durch die sie unter anderem zum Vorbild des römischen Dichters Horaz wurde. Platon schätzte ihre Lyrik so sehr, dass er Sappho als zehnte Muse bezeichnete. Die vierzeilige sapphische Strophe ist nach ihr benannt und geht vermutlich auch auf sie zurück.
Dass viele ihrer Lieder homoerotischen Inhaltes sind und sich auf die Liebe zwischen Frauen beziehen, lässt sich noch heute an den Bezeichnungen "lesbisch und etwas seltener "sapphisch" erkennen, die für erotisch gefärbte Liebesbeziehungen zwischen Frauen gebraucht werden.