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Das Sassanidenreich war eine bedeutende Großmacht und Rivale Roms. Der Sohn des ersten sassanidischen Herrschers Arsakes, der Großkönig Schapur I, besiegte während seiner Regierungszeit im 3. Jahrhundert die römischen Kaiser Gordian III, Philippus I Arabs und Valerian. Den zu seiner Regierungszeit entstehenden Manichäismus begünstigte er durch den Schutz Manis. Sogar dem Ansturm der Hunnen im 4. Jahrhundert konnte das Sassanidenreich standhalten. Die Stärke der sassanidischen Armeen lag in ihren schwergepanzerten Reitern, den Kataphraktoi und Klibanophoroi.
Unter Schapur II (309 - 379) werden die Christen erstmals als Parteigänger Roms verfolgt. Unter Péroz (459 – 484) wird der Nestorianismus die prägende Form der christlichen Kirche in Persien. Großkönig Chosrau I (531-579) war der große Gegenspieler des byzantinischen Kaisers Justinian I.
Unter Chosrau II (588-627, † 628) wurde 614 Jerusalem erobert und das Kreuz Christi weggebracht. In mehreren Feldzügen brachten die Sassaniden das Byzantinische Reich an den Rand der Niederlage, bis Kaiser Herakleios 627 in der entscheidenden Schlacht bei Ninive siegte. Das Ende des geschwächten Sassanidenreiches unter Yazdgird III (633 - 651) besiegelten die Heere der islamischen Araber zunächst bei der Schlacht bei Qádisiyya (636), letztendlich bei Nihàvand (642). Siehe dazu Islamische Expansion.
siehe auch: Parther, Iraner, Ktesiphon.
Literatur
Siehe auch die Encyclopaedia Iranica (noch nicht vollendet, aber frei zugänglich): http://www.iranica.com/articlenavigation/index.html