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Jedes Ziffernblatt ist mit einer Fallklappe versehen, die in dem Moment fällt, in dem der Minutenzeiger eine volle Stunde erreicht. Fünf Minuten vorher (also beispielsweise um 11:55) beginnt der vorrückende Minutenzeiger, die Fallklappe anzuheben. Die den Spielern zustehende Bedenkzeit wird auf der Schachuhr so eingestellt, dass der Ablauf dieser Bedenkzeit durch das Herunterfallen der Fallklappe markiert wird - auch 'Blättchenfall' genannt. Ein Überschreiten der Bedenkzeit hat normalerweise den Verlust der Partie zur Folge. Ausgenommen von dieser Regel sind nur solche Stellungen, in denen der Gegner keinesfalls mehr gewinnen kann. In derartigen 'theoretischen Remisstellungen' (etwa wenn eine Partei nur noch einen König hat) gilt die Partie auch nach der Zeitüberschreitung als unentschieden.
Beim Spiel mit der Uhr unterscheidet man im Schach zwischen Blitzschach, Schnellschach und Turnierschach je nach Bedenkzeit für eine Partie.
Seit einigen Jahren gibt es elektronische Schachuhren, die weitere Modi kennen (z. B. 1 Stunde Bedenkzeit je Spieler zuzüglich 30 Sekunden je ausgeführtem Zug). Es wird erwartet, dass in einigen Jahren kaum noch mechanische Uhren im Einsatz sein werden.