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1. ein Werkzeug, bestehend aus zwei Klingen mit je einem Griff, die drehbar auf einer Achse so über Kreuz gelagert sind, dass sich die Klingen mit der scharfen Seite gegenüberstehen und durch Krafteinwirkung an den ringförmig auslaufenden Griffen aneinander vorbeigedrückt werden können.
Eine Schere dient der Durchtrennung von Materialien, zumeist Papier oder Stoffe. Die Durchtrennung geschieht, in dem man das Material an der Stelle, an der es durchtrennt werden soll zwischen die beiden Klingen schiebt und dann mittels Krafteinwirkung auf den Griffen die Klingen der Schere aneinander vorbeidrückt. Diesen Vorgang nennt man auch schneiden oder zerschneiden. Es gibt unterschiedliche Formen und Typen von Scheren, je nachdem, für welches Material und für welchen Zweck diese gedacht sind.
Das Verb scheren wird meist für das Haareschneiden verwendet.
2. ein paariges, scherenartiges gegeneinander bewegliches Greifwerkzeug bestimmter Krebsee und Spinnentiere.
3. (regional) eine Gabeldeichsel
4. im Sport eine beim Turnen im Stütz ausgeführte Übung am Seitpferd, bei der die gestreckten Beine in einer dem Bewegen einer Schere ähnlichen Schwingung vor bzw. hinter das Gerät bewegt werden.
5. im Ringen ein mit gekreuzten Beinen geführter Griff, bei dem Hals oder Hüfte des Gegners zwischen Schnekel und Knie des Angreifers eingeklemmt wird
6. im Basketball die Deckung eines Spielers von hinten und vorn durch zwei Gegner
7. jeder der beiden nach unten gerichteten Arme der Kandare, an denen die Zügel befestigt werden
8. in der Gaunersprache ein von Taschendieben beim Stehlen angewendeter Griff, bei dem der zu entwendende Gegenstand zwischen zwei Finger genommen wird.
9. im Maschinenbau ist eine Scherbeanspruchung wenn ein Teil eng eingespannt, seitlich verschoben wird. Das wird bei Scherbolzen angewendet, wenn sie als Sollbruchstelle dienen.