|
|
Die vom deutschen Generaloberst Paulus (im Verlaufe der Schlacht zum Generalfeldmarschall befördert, um ihn von der Kapitulation abzuhalten) befehligte, 300.000 Mann starke 6. Armee und Teile der 4. Panzerarmee sowie diverse verbündete rumänische Divisionen wurden zwischen August 1942 und Februar 1943 von sowjetischen Truppen eingekesselt und nach langen für beide Seiten extrem verlustreichen Kämpfen am 31. Januar 1943 zur Kapitulation gezwungen. Paulus, der die sich mehrfach gebotene Gelegenheit zum Ausbruch nicht oder nur halbherzig ergriff, ging mit seinem Stab in Gefangenschaft. Von den ca. 91.000 deutschen Kriegsgefangenen kamen nur 6.000 wieder nach Deutschland zurück. Die Verluste in Stalingrad werden auf etwa 1 Million Zivilisten und Soldaten geschätzt.
Durch die hohen Verluste und die Unerbittlichkeit, mit der die Kampfhandlungen von beiden Seiten geführt wurden, ist Stalingrad zum Sinnbild für die Schrecken des Krieges geworden. Sowohl von Stalin als auch von Hitler wurde Stalingrad als Symbol angesehen, woraus sich die enorme Erbitterung erklärt, mit der die Schlacht geführt wurde.