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Schlangen (lat. Ophidia oder Serpentes) sind eine Unterordnung der Reptilien. Sie stammen von eidechsenartigen Vorfahren ab, die ihren Körper stark verlängert und ihre Beine reduziert haben und zu einer schlängelnden Fortbewegung übergegangen sind. Die größten Artenen werden über 10 m lang. Die Anzahl der Wirbel ist auf rund 200 (maximal 435) erhöht. Die Kiefer- und Gaumenknochen sind nur durch Bänder verbunden und stark verschiebbar, so dass auch größere Beutetiere in einem Stück verschlungen werden können. Im großen Magen wird die Beute mit Hilfe einer relativ hoch konzentrierten Salzsäure zerlegt. Einige Schlangen haben ihre Speicheldrüsen zu Giftdrüsen umgebildet. Riesenschlangen können über ein Jahr lang hungern.
In der Systematik der Biologie ist die Unterordnung der Schlangen in der Ordnung der Schuppenkriechtiere (Squamata) enthalten, die wiederum zur Klasse der Reptilien (Reptilia) gehören.
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