Schweißhunde

Schweißhunde sind Jagdhunde zu denen folgende Rassen zählen: Schweißhunde sind Jagdhunde die darauf spezialisiert sind, krankes, schweißendes = blutendes Schalenwild zu suchen und zu stellen. Besonders geieignet sind dafür der Hannoversche Schweißhund und der Bayererische Gebirgsschweißhund, welche seit 1880 bekannt sind. Die Zucht der Hannoverschen Schweißhunde ist bis in das 15. Jahrhundert nachweisbar.

Ein Schweißhund zeichnet sich durch ungewöhnliche Nasenstärke, Ruhe, Wesensfestigkeit und Finderwillen aus. Während der Individualgeruch des Wildes nur bis ca. 20 Stunden nachweisbar ist, sind Blutspuren länger von Hunden riechbar. Die Suche mit dem Schweißhund gilt als die Krönung des so genannten Waidwerks. Es ruft größte Verwunderung hervor, wenn z.B. ein Hund am Folgetag nach der Verletzung des Wildes und regnerischem Wetter dieses nach stundenlanger Suche in mehreren Kilometer Entfernung findet und stellt.



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