Schweizergarde

Die Schweizergarde ist die die offizielle Armee des Vatikanstaates. Sie wurde 1505 von Papst Julius II ins Leben gerufen.

Aufgabe der Schweizer Söldner war, als Leib- und Palastwache für den Papst zu dienen. Damit gehört die Schweizergarde zu den ältesten noch existierenden militärischen Einheiten.

Die Mitglieder der Schweizergarde müssen sowohl katholisch, als auch gebürtige Schweizer sein.

Die Gardisten tragen bei repräsentativen Anlässen eine prachtvolle blau-rot-gelb gemusterte Uniform, die angeblich von Michelangelo persönlich entworfen wurde. Dazu tragen sie einen eisernen Helm und eine Hellebarde oder ein Zweihandschwert. Neben dieser altertümlich anmutenden traditionellen Ausrüstung steht der Schweizergarde modernstes Gerät zur Verfügung, um Wach- und Militäraufgaben im Vatikan wahrzunehmen.

Der hohe Gedenktag der Schweizergarde, an dem regelmäßig auch heute noch die neuen Rekruten vereidigt werden, ist der 6. Mai im Gedenken an den Sacco di Roma im Jahre 1527. An diesem Tag starben über zwei Drittel der Truppe bei der Erfüllung ihres Auftrages, dem Schutz des Papstes.





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