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Auf Bundesebene wurde die Partei unter ihrem früherer Name Schweizer Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) aktiv. Sie vertrat in erster Linie die Interessen der Bauern und Klein- und Mittelbetriebe. 1971 folgte die Unbenennung in Schweizerische Volkspartei. Sie gibt sich auch heute immer noch gerne bodenständig.
Im Konsens der Gesamtpartei vertritt die SVP national-konservative Werte (für die Unabhängigkeit der Schweiz (Patriotismus), für die Beibehaltung der starken Rolle der Schweizer Armee, gegen die Mitarbeit der Schweiz in internationalen Organisationen (Neutralität), gegen den Zuzug von Ausländern, für mehr innere Sicherheit, gegen die Stärkung berufstätiger Frauen). In ihrer Selbstdarstellung versteht sich die SVP gerne als die eigentliche und einzig wahre, patriotische Partei des kleinen Mannes.
In der Wirtschaftspolitik und im politischen Stil besteht die SVP aus zwei sehr unterschiedlichen Flügeln:
Seit den Siebzigerjahren ist der populistische Unternehmer und Nationalrat Christoph Blocher in der Partei sehr einflussreich und größte Geldgeber der SVP. Er ist Parteipräsident der SVP des Kantons Zürich und wurde am 10. Dezember 2003 als zweiter Vertreter der SVP in den Bundesrat gewählt (Sprengung der Zauberformel nach 44 Jahren Gültigkeit).
Unter Blochers Führung und mit dem Aufstieg des von ihm unterstützten Zürcher Flügels hat die SVP sich von einer biederen Handwerker- und Bauernpartei zu einer populistischen Kraft gewandelt, die in der Schweizer Parteienlandschaft durch simple Schwarz-Weiß-Parolen, intensive, holzschnittartige, plakative Werbekampagnen auffällt und damit bei den Wählern beachtliche Erfolge erzielen konnte.
siehe auch: Politische Parteien in der Schweiz