SCO

SCO (Santa Cruz Operation) ist ein Anbieter eines auf Intel-Prozessoren lauffähigen Unix-Derivats.

SCO wurde im Jahr 1979 von Doug und Larry Michels als UNIX-Dienstleister gegründet. 1983 brachten sie das im selben Jahr von Microsoft aufgekaufte Unix-Derivat Xenix in der Version 3.0 für Intel Prozessoren auf den Markt. Es stellte das erste SCO-eigene Unix dar. Im Jahr 1989 erfolgte mit der Portierung von Xenix auf den 386-Prozessor die Umbennenung in SCO Unix. SCO Unix wurde das am häufigsten installierte Unix-System auf der x86 Architektur. 1993 ging SCO an die Börse. Im Jahr 1995 kauften sie die Rechte an UNIX (ursprünglich von AT&T entwickelt) von Novell (siehe auch Geschichte von Unix), sowie Novells eigenes Unix namens UnixWare. Im selben Jahr wurde SCO UNIX in OpenServer umbenannt. UnixWare wurde weiterhin unter dem Namen UnixWare vermarktet.

Im August 2001 gab SCO bekannt, dass sie ihre Server-Software-Abteilung mit ihren Unix-Derivaten UnixWare und OpenServer sowie die dazugehörige Service- und Support-Abteilung an Caldera verkaufen. Der Verkauf war im Mai 2001 abgeschlossen und Caldera benannte sich in Caldera International um und es erfolgte die Umbennenung von UnixWare in OpenUnix; von OpenServer erschien im Juni 2001 die letzte Version. Der restliche Teil von SCO, die Tarantella Abteilung, benannte sich in Tarantella um. Ein Jahr später im August 2002 benannte sich Caldera International in The SCO Group um. Damit sollte die Verbindung mit dem Unix Traditionshaus SCO verdeutlicht werden.

Im Jahre 2003 erhob SCO Vorwürfe gegen die Linux-Gemeinde, dass Teile des Quellcodes des Linux-Kernels dem originalen Unixcode entnommen seien. Siehe dazu auch: SCO gegen Linux.

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