SeaRiver Mediterranean

Die SeaRiver Mediterranean war ein Öltanker im Besitz des Konzerns Exxon Mobil. Ursprünglich hieß das Schiff Exxon Valdez, es wurde jedoch umbenannt, nachdem es 1989 eine Ölpest verursachte.

Der Tanker wurde Dezember 1986 an Exxon Mobil übergeben. Er war über 300 Meter lang, wog ohne Ladung 30.000 Tonnen, verdrang eine Wassermasse von über 200.000 Tonnen und konnte bei einer konstanten Maximalgeschwindigkeit von 16,25 Knoten 235 Millionen Liter Rohöl transportieren.

Das Schiff wurde unter seinem damaligen Namen Exxon Valdez bekannt, als es im März 1989 auf ein Riff in den Gewässern Alaskas auflief. Dabei liefen 40.000 Tonnen Rohöl aus und verpesteten das empfindliche Ökosystem der Arktis. Hunderttausende Fische, Seevögel und andere Tiere starben durch direkte Folgen des Unglücks.

Nach einer 10-monatigen und 30 Millionen US-Dollar teuren Reparatur wurde das Schiff unter dem Namen Exxon Mediterranean wieder in Betrieb genommen, 1993 dann zu SeaRiver Mediterranean umbenannt. Da 1990 ein US-Gesetz erlassen wurde, welches Schiffen, die mehr als 4000 Tonnen Öl verloren haben, die Fahrt im Unglücksgebiet Alaskas verbietet, fuhr es stattdessen in den Gewässern des mittleren und fernen Ostens sowie Australiens.

September 2002 wurde die SeaRiver Mediterranean außer Betrieb genommen.



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