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Ab 1. September 2003 ist dieses System auf der Donauuferautobahn in Wien im Einsatz. Waren vorher von 100 Autofahrern 99 zu schnell unterwegs, so soll es jetzt nur mehr einer sein. Eine mobile Einrichtung sollte ursprünglich auf der Südautobahn im Baustellenbereich bei Wiener Neudorf eingesetzt werden. Nur war die Baustelle schon früher fertig. Eine weitere Strecke, die ausgerüstet werden soll, ist der Wechselabschnitt der Südautobahn. Dort soll es vor allen Dingen eingesetzt werden, wenn durch Regen oder Schnee die Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt wird. So wird es möglich die Kontrolle schnell anzupassen. Auch die 2004 fertiggestellten Tunnel auf den Autobahnen soll mit Section-Control ausgestattet werden.
Anfangs gab es noch rechtliche Probleme bei den Anzeigen zwischen ASFINAG und Polizei, da die genauen Zeitpunkte der angeordneteten Tempoänderung nicht genau dokumentiert waren und es deshalb zu Einsprüchen kam. Diese wurden aber nach Klärung zugestellt und waren damit rechtswirksam.
Verwirrung herrscht auch bei den Autofahrern vielfach, weil sie die Mautportale für die LKW-Maut für Meßstellen der Section-Control halten. Auch jene, die sich dabei auskennen, befürchten, dass mit diesen Portalen bereits die Infrastruktur für weitere bis totale Section-Control ausgenützt wird.
Auch in den Niederlanden wird eine Art Section Control betrieben, die Trajectcontrole (Streckenkontrolle). Sie fotografiert jedes Fahrzeug mit einem Infrarotblitz von hinten. Angebracht sind die Fotoeinheiten auf der Rückseite von den leuchtenden Tempolimitanzeigen. Auf der A13 nördlich von Rotterdam wird eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h überwacht.
Siehe auch: Tempolimit, Abstandskontrolle, Themenliste Straßenverkehr