Sesshaftigkeit

Der Ausdruck Sesshaftigkeit (von sitzen, fest haften) bezeichnet das dauerhafte Verharren eines Lebewesens an seinem Wohnsitz.

Die (geografische) Sesshaftigkeit hat sich im Gegensatz zur Mobilität vor einigen Jahrtausende entwickelt. Sie ist eine Folge der landwirtschaftlichen Entwicklung. Begonnen hat dieser Trend allerdings schon in der Jungsteinzeit, was mehrfach belegt ist:

In früheren Jagd- und Sammler-Kulturen beherrschten Wanderungsbewegungen den Alltag vieler Menschengruppen. Die frühe Landwirtschaft - und das sesshafter werden - hing einerseits mit dem Wunsch nach gesicherten Lebensverhältnissen zusammen, andrerseits - speziell im Orient - mit dem Übergang von Viehweiden zur Viehhaltung.

siehe auch: Migration



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