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Der Shareholder Value ist definiert als der Marktwert des Eigenkapitals. Der Shareholder-Value-Ansatz ist ein betriebswirtschaftliches Konzept, das das Unternehmensgeschehen als eine Reihe von Zahlungen (Cash flows) betrachtet, analog zu der aus einer (Sach-)Investitionen resultierenden Zahlungsreihe. Die Bewertung des Unternehmens wird anhand der freien Cash flows ermittelt. Der Shareholder Value ergibt sich dabei aus den auf den Bewertungszeitpunkt abdiskontierten freien Cash flows abzüglich des Marktwertes des Fremdkapitals (also z.B. Bankverbindlichkeiten).
| Table of contents |
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2 Kritik am Shareholder Value-Ansatz 3 Literatur 4 Weblinks |
Als wesentliche Leistung des Konzeptes wird in der Fachliteratur herausgestellt, dass es alle unternehmerischen Aktivitäten auf ihre Auswirkungen auf den freien Cash flow zurückführt und über die Diskontierung der freien Cash flows den Zahlungszeitpunkt mitberücksichtigt. Bereits an der Definition des Shareholder Value ist erkennbar, dass
Die Fokussierung auf den Marktwert des Eigenkapitals wird von Kritikern des Konzeptes als unzulässige Verkürzung der unternehmerischen Realität gedeutet. So sind die Eigenkapitalgeber eines Unternehmens nicht die einzigen Anspruchsgruppen eines Unternehmens. Demnach sind bei unternehmerischen Entscheidungen auch potentielle Auswirkungen beispielsweise auf Mitarbeiter, Kunden und Öffentlichkeit zu berücksichtigen. Die Kritik an der einseitigen Ausrichtung an den Interessen der Eigenkapitalgeber hat zu konzeptionellen Weiterentwicklungen, wie dem Stakeholder Value-Ansatz geführt.
Rappaport, Alfred - Shareholder Value, Schäffer-Poeschel Verlag, 1999, ISBN 3791013742Verdienste des Shareholder-Value-Ansatzes
Da diese Größen Gegenstand der langfristigen Finanzplanung sind, wird deutlich, wie verzahnt die operative Unternehmenssteuerung einerseits und das Finanzmanagement andererseits sind. Kritik am Shareholder Value-Ansatz
Literatur