Sigmund Jähn

Sigmund Werner Paul Jähn (* 13. Februar 1937 in Morgenröthe-Rautenkranz) war der erste Deutsche im All.

Der Physiker und Jagdflieger (Gerneralmajor a.D.) flog am 26. August 1978 als Bürger der DDR in der sowjetischen Sojus 31 zusammen mit Waleri Bykowski zur sowjetischen Orbitalstation Salut-6, wo sie eine Woche verbrachten. Jähn führte in dieser Zeit zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch. Ein zu harter Aufschlag der Kapsel bei der Landung führte bei Jähn zu bleibenden Wirbelsäulenschäden. Ursache soll das zu späte Ausklinken des Fallschirms durch Bykowski gewesen sein.

Sein Weltraumflugflug wurde von der DDR-Propaganda ausgiebig genutzt. Jähn wurde zum Medienliebling. Ein Jahr nach seinem Flug wurde in seinem Geburtsort eine Ausstellung über diesen Flug eingerichtet. 1991/92 wurde diese Ausstellung stark erweitert, und nennt sich seit dem Deutsche Raumfahrtausstellung.

Heute ist Sigmund Jähn als Berater und Kontaktmann der ESA im Sternenstädtchen bei Moskau tätig.

Literatur

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