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| Anwendung | SMTP | |||
| Transport | TCP | |||
| Netzwerk | IP | |||
| Netzzugang | Ethernet | Token Ring |
FDDI | ... |
Wenn nun ein Benutzer in einem Mailprogramm (MUA), wie Eudora oder The Bat, eine Mail abschicken möchte, so muss er sich zu einem SMTP-Server (MTA) verbinden, der die Mail zum Empfänger weiterleitet. Der Versand der Mail vom Arbeitsplatz des Benutzers bis zum SMTP-Server wird durch das SMTP-Protokoll geregelt.
SMTP ist nicht dazu in der Lage, eine Mail von einem Server auf den Arbeitsplatzrechner zu übertragen. Dazu wird das POP3-Protokoll oder alternativ das IMAP-Protokoll verwendet.
Eine typische SMTP Session zum Versenden einer einzelnen E-Mail sieht folgendermassen aus:
> 220 mail.example.com SMTP Foo Mailserver < HELO mail.example.org > 250 Ok < MAIL FROM: hans.muster@example.org > 250 Ok < RCPT TO: foo@example.com > 250 Ok < DATA > 354 End data withWeil SMTP ein sehr einfaches Protokoll ist, kann jeder Computerbenutzer auf einem Kommandozeilen-Interpreter (z.B. cmd.exe auf Windows, einer Bash-Shell für Linux oder einem Terminal für Mac) mit dem Befehl: telnet mail.example.com 25 selbst ein Mail von Hand verschicken (wobei der Mailserver natürlich geändert werden muss). Wer so etwas tut, stellt gleich auch fest, wie unsicher SMTP tatsächlich ist.. < From: hans.muster@example.org < To: foo@example.com < Subject: Testmail < < Testmail < . > 250 Ok < QUIT > 221 Bye
Ein großer Nachteil von SMTP ist nämlich das Fehlen von Sicherheits-Mechanismen, insbesondere für:
Wie fast jeder Internet-User täglich erfahren muss, landet häufig Spam in den Mail-Accounts. Dies ist nicht zuletzt eine Folge dieser Sicherheitslecks.