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Es gibt mechanische und elektronische Sirenen.
Mechanische Sirene
Bei einer mechanische Sirene wird eine schaufelradähnliche Scheibe durch einen Elektromotor gedreht. Um diese Scheibe ist ein unterbrochenes Gehäuse angeordnet. Durch das Drehen der Scheibe wird der entstehene Luftstrom laufend abgeschnitten und erzeugt einen Ton. Die Tonhöhe hängt von der Drehzahl und der Zahl der Schaufeln der Scheibe ab.
Durch das Anlaufen und Auslaufen des Motors ergibt sich ein höher und tiefer werdender Ton.
Es gibt auch kleine handgetriebene Sirenen, die auch bei Stromausfall verwendet werden können.
Elektronische Sirene
Wie mit einem Lautsprecher kann man auch mit einem elektronischen Verstärker den Ton erzeugen. Mit einer Steuerung kann man ebenfalls das Auf- und Abschwellen der mechanischen Sirene nachempfinden.
Der Vorteil der elektronischen Sirene ist, dass es keine bewegten Teile gibt. Sie ist leichter und benötigt weniger Strom. Durch einen einfachen Akku kann man sie auch stromsicher machen. Außerdem kann man die einzelnen Schalltrichter in gewünschte Richtungen drehen und so bestimmte Gebiete besser oder schwächer beschallen.
Die Sirenen werden oft auch von großen Firmen eingesetzt, um Arbeitsbeginn oder Pausen bekanntzugeben.
Auch private Sirenen gibt es bei Alarmanlagen, um einen Einbruch zu signalisieren.
In manchen Ländern wird eine Alarmsirene auch auf Einsatzfahrzeugen allein statt dem Folgetonhorn oder kombiniert mit diesem verwendet.
Durch eine bestimmte Kombination von Ein- und Ausschalten der Sirene kann man Signale mit bestimmten Bedeutungen erreichen (ähnlich dem Morsealphabet).
Siehe auch: