Ska

Ska ist ursprünglich auf Jamaika entstandene schnelle Tanzmusik. Zu ihren musikalischenn Wurzeln zählen vor allem amerikanischer Rhythm and Blues und zusammen mit den schwarzen Sklaven aus Afrika eingeführte und auf Jamaika weiterentwickelte Elemente. Rhythmisch fällt eine starke Betonung des Offbeats auf. Die Besetzung einer Skaband besteht üblicherweise einer Rhythmusgruppe aus Gitarren, Bass und Schlagzeug und Bläsern mit klassischen Blasinstrumenten wie Saxophon, Trompete und Posaune.

Auf Jamaika wurde diese Musik vor allem von teilweise in Banden organisierten Jugendlichen gehört, sie sich Rudeboys nannten. In den 1960er Jahre breitete sich Ska unter der Bezeichnung Bluebeat auch in England aus. Zu den Hörern gehörten hier hauptsächlich jugendliche Arbeiter die sich, schwarze wie weiße, in Frisur und Kleidung an den oft kahlköpfigen Rudeboys orientierten. Bekannte Künstler aus dieser Zeit sind The Skatalites, Prince Buster und The Wailers. Gegen Ende des Jahrzehnts entwickelten sich aus dem Ska heraus Rocksteady und der viel langsamere und gefühlsbetontere Reggae.

Im weiteren Verlauf der Musikgeschichte gab es drei größere Skawellen, die sich in abgeschwächter Form bis nach Deutschland verbreiteten. Ska ist in seiner Entwicklung die Jahre über nicht stehengeblieben, vor allem Punk beeinflusste viele Musiker merkbar. Heute ist Ska eine der der beliebtesten Live- und Partymusikrichtungen unserer Zeit und es hat sich eine sehr aktive und offene Subkultur gebildet.

Bekanntere Skabands aus Deutschland sind Blascore, Bluekilla, No Sports, The Busters, Dr. Ring-Ding & The Senior Allstars und Skaos. In der Schweiz gibt es The Ventilators.

Table of contents
1 Bands 1979-1982
2 Bands 1987-1990
3 Bands 1996-heute?

Bands 1979-1982

Bands 1987-1990

Bands 1996-heute?





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