Skara Brae

Skara Brae (manchmal auch als Skerrabra bekannt) ist ein jungsteinzeitliches Dorf, das auf den Orkney-Inseln ausgegraben wurde. Es liegt an der Westküste der Hauptinsel, und wird auf die Zeit von 3200 v. Chr. und 2200 v. Chr. datiert. Die Häuser waren wahrscheinlich schon zu Zeiten ihrer Bewohnung von Sanddünen bedrängt. Nachdem sie von ihren Bewohnern verlassen wurden, waren bis zu ihrer zufälligen Wiederentdeckung im Jahre 1850 von Sand bedeckt, so dass sie sehr gut erhalten sind.

Von Archäologen wird Skara Brae als die am besten erhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa angesehen. Die acht Häuser sind einzigartig für die Zeit, weil Holz (das normale Hausbaumaterial der Jungsteinzeit) auf den Orkney-Inseln Mangelware war, so dass die Bewohner auf Stein ausweichen mussten.

Man weiß heute, dass in und um Skara Brae Rind- und Schafzucht betrieben, sowie Gerste anbaut wurde. Daneben lebten die Bewohner von Wild (Rehe wurden offenbar vom Festland auf die Inseln gebracht), Fischfang (Fische, Austern, Muscheln) und Seevögeln. Im Dorf wurde auch eine Werkstatt für Steinwerkzeuge gefunden, in der lokale Steine verarbeitet wurden.

Weblinks

http://www.orkneyjar.com/history/skarabrae/ - Beschreibung und Hintergrund (auf englisch)


Ein Handlungsort des Computer-Rollenspiels Bard's Tale heißt Skara Brae.




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