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! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Baden-Württemberg
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| Regierungsbezirk: || Tübingen
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| Kreis: || Reutlingen
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| Fläche: || 61,35 km²
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| Einwohner: || 7.066 (30.09.2003)
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| Bevölkerungsdichte: || 115 Einwohner/km²
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| Höhe: || 775 m ü. NN
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| Postleitzahl: || 72819-72820
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| Vorwahl: || 07128
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| Geografische Lage: || 48° 23' n. Br.
09° 11' ö. L.
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| KFZ-Kennzeichen: || RT
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| Amtliche Gemeindekennzahl: || 08 4 15 091
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| Gliederung des Gemeindegebiets: || 4 Ortsteile
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| Adresse der Gemeindeverwaltung: || Hauptstr. 8
72820 Sonnenbühl
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| Website: || www.sonnenbuehl.de
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| E-Mail-Adresse: || info@sonnenbuehl.de
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! colspan="2" | Politik
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| Bürgermeister: || Gerrit Elser
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(im Uhrzeigersinn von Norden; die Gemeinden gehören zum Landkreis Reutlingen, wenn nicht anders angegeben)
Sonnenbühl liegt am Nordrand der Schwäbischen Alb, auf der sogenannten Kuppenalb. Der Ortsteil Genkingen (771 m ü. NN) reicht bis an den Albtrauf heran. Er liegt am oberen Ende des Wiesaztales. Westlich von Willmandingen (751 m ü. NN) entspringt die Lauchert. Im Ortsteil Erpfingen (731 m ü. NN) entspringt die Erpf, die südlich des Ortes in die Lauchert mündet. Der Ortsteil Undingen liegt 775 m ü. NN.
Das Gebiet zwischen Schloss Lichtenstein und der Nebelhöhle, das Naturschutzgebiet wird Gereuthau ganannt, was soviel heißt wie gerodeter Wald. Es ist eine Wacholderheide, die als Schafweide genutz wird.
Die ehemaligen eigenständigen Ortsteile besaßen ganz unterschiedliche eigene Wappen. Dadurch einigte man sich beim Zusammenschluss darauf, ein ganz neues Wappen zu entwerfen. Dieses wird aus den beiden Silben des Gemeindenamens gebildet: Auf blauem Hintergrund steht eine gelbe Sonne mit abwechselnd geraden und S-förmigen Strahlen über einem Bühl (Hügel).
Auf dem Gemeindegebiet gab es wahrscheinlich schon im 3. Jahrhundert alemannische Siedlungen.
Der Name Erpfingen erscheint am 16. November 777 zum ersten Mal auf einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch.
Genkingen wird als Gangingen auf einer anderen Schenkungsurkunde aus dem Jahr 772 erwähnt. Im 16. Jahrhundert gehörte es dem Kloster Pfullingen und wurde nach dem 30jährigen Krieg württembergisch.
Schon 806 war Undinga im Besitz des Klosters St. Gallen. 1098 hat es Graf Luithold von Achalm dem Kloster Zwiefalten gestiftet und 1454 wurde Undingen dann würtembergisch.
Der Name Willmandingen steht auf einer Urkunde vom 10. Juli 772 des Klosters St. Gallen. Er stammt verutlich von einem alemannischen Stammesführer Willimund aus dem 3. Jahrhundert. 1474 hat Graf Eberhard von Württemberg den Ort gekauft. Damit kam dieser zum Oberamt Urach, ab 1808 zum Bezirk Reutlingen.
Der Ortsteil Undingen ist der Verwaltungssitz der Gesamtgemeinde.
Das Gemeindegebiet wird in Nord/Südrichtung durch die Landesstraße L 382 und in Ost/Westrichtung durch die Landesstraße L 230 erschlossen.
Im Ortsteil Erpfingen befindet sich seit 1992 ein Kurgarten und eine 1300 m lange Sommer-bobbahn.
Für Golffreunde gibt es in Undingen einen 18-Loch-Golfplatz.
Im Winter gibt es eine Vielzahl von Loipen für Skiwanderer in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden und Längen, im Sommer sind dies Wanderrouten.
Seit 1987 besteht eine Partnerschaft der Gemeinde Sonnenbühl mit der Gemeinde Corseul in Frankreich.
Die Gemeinde Sonnenbühl ist ein Produkt der Gemeindereform von 1975 und besteht aus 4 Ortsteilen: Erpfingen, Genkingen, Undingen und Willmandingen.
Zum Ortsteil Erpfingen gehört auch das Feriendorf Sonnenmatte von Schwaben International. Es bietet 55 Ferienhäuser und 10 Appartments, sowie eine große Spiel- und Freizeitanlage.
Im Februar 1978 wurde der Ortsteil Erpfingen offiziell zum Luftkurort.
Die Attraktionen von Sonnenbühl sind wohl die beiden großen Höhlen, Bärenhöhle und Nebelhöhle. Die Bärenhöhle gehört zum Ortsteil Erpfingen und ist auf 271 m Länge begehbar. Ein Teil davon, die Karlshöhle wurde schon 1834 entdeckt, aber erst 1949 die Verbindung zur Bärenhöhle.
Der erste Teil der Nebelhöhle wurde 1517 entdeckt. 1920 kam ein noch größerer Teil dazu, sodass heute 380 m Höhle erschlossen sind. Sie befindet sich im Ortsteil Genkingen und ist geschichtlich im Zusammenhang mit dem nahegelegenen Schloss Lichtenstein zu sehen.
Im Ortsteil Erpfingen befindet sich das einzige Ostereimuseum Deutschlands. Es wurde im Februar 1993 eingweiht und zeigt ganzjährig über tausend Exponate aus ganz Europa.
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¹Zollernalbkreis, ²Landkreis TübingenGeographie
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