|
|
Der Spartakusbund wurde 1915 als innerparteiliche Oppositionsgruppe der SPD von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründet. Grund war die Burgfriedenspolitik der Partei.
Der Name "Spartakusbund" stammt vom römischen Anführer des Sklavenaufstandes Spartakus.
Benannt nach ihrer Zeitschrift war die Gruppe zunächst als "Internationale" bekannt. Sie stand für sozialistischen Internationalismus und forderte die sofortige Einstellung aller Kriegshandlungen. Trotz politischer Differenzen schloss sich die Spartakusgruppe 1917 der "Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei" (USPD) an. 1918 gründete sie die "Kommunistische Partei Deutschlands" (KPD), die jedoch bolschewistisch geprägt war und sich so von den Idealen des Spartakusbundes entfernt hatte.