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Die Spirit of St. Louis war das Flugzeug von Charles Lindbergh, mit dem er 1927 den Atlantik überquerte.
Das Flugzeug wurde in nur 2 Monaten von Ryan Airlines in San Diego entworfen und gebaut. Es handelte sich um einen Schulterdecker aus Stahlrohr und Holz, der mit Stoff verkleidet war. Im Gegensatz zu den meisten Flugzeugen von Lindberghs Konkurrenten hatte es nur einen Motor mit 237 PS. Lindbergh war der Meinung, bei einer extrem vollbeladenen mehrmotorigen Maschine könnten bei einem Motorausfall die anderen Motoren die Maschine auch nicht in der Luft halten, das Risiko eines Motorenausfalls steigt aber mit der Zahl der Motoren.
Der Haupttank war vor dem Cockpit eingebaut, sodass Lindbergh nur durch ein kleines Periskop nach vorne sehen konnte, denn Lindbergh wollte nicht bei einer Bruchlandung zwischen Motor und Tank eingeklemmt werden. Insgesamt konnte die Spirit of St. Louis 1705 Liter Treibstoff tanken, was mehr als die Hälfte des Gesamtgewichts von 2380 kg ausmachte.
Alles am Flugzeug war auf geringen Luftwiderstand und besonders auf geringes Gewicht ausgelegt. Deshalb wurde auch auf einige Instrumente wie Benzinuhr oder Funkgerät verzichtet.
Lindbergh war am Entwurf des Flugzeugs beteiligt und überwachte auch selbst die Konstruktion.