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Definition
Ein stochastischer Prozess ist formal ein Quadrupel
(Ω, I, P,(Xt)t∈I). Hierbei ist (Ω, A, P) ein Wahrscheinlichkeitsraum (kurz: W-Raum) und (Xt)i∈I eine Familie von Zufallsvariablen auf diesem W-Raum mit Werten in einem gemeinsamen Messraum (E, B). Den Messraum (E, B) bezeichnet man als den Zustandsraum
des stochastischen Prozesses, den Index I nennt man auch
Parameter- oder Zeitmenge. Für jedes ω∈Ω heisst die durch X(t)=Xt(&omega) definierte Abbildung von I in E ein Pfad des Prozesses.
Siehe auch: Stationärer Prozess (AR-, MA- und ARMA-Modelle), Poisson-Prozesse, Markow-Ketten, Random Walk/Irrfahrt, Gauss'scher Prozess, Wiener-Prozess, Erneuerungsprozess, Martingale, Ergodentheorie