Streichholz

Ein Streichholz oder Zündholz entzündet sich durch Reiben des Zündkopfes an einer Reibefläche.

Table of contents
1 Sicherheitsstreichholz
2 Überallstreichholz
3 Geschichte

Sicherheitsstreichholz

Dabei besteht der Zündkopf in der Hauptsache aus Schwefel als Reduktionsmittel und einem Oxidationsmittel (z.B. Kaliumchlorat), sowie Zusätzen (Leim, Paraffin). In der Reibefläche befindet sich eine Phosphorverbindung. Durch Reiben des Zündkopfes an einer Reibefläche bleiben Spuren der Phosphorverbindung am Zündkopf hängen und entzünden sich (der Phosphor reagiert mit dem Luftsauerstoff und teilweise auch mit dem Oxidationsmittel). Dadurch reagiert der Schwefel mit dem Oxidationsmittel (Redoxreaktion) und entzündet das Streichholz.

Überallstreichholz

Bei dieser ursprünglichen Form des Streichholzes war die Phosphorverbindung in den Zündkopf des Streichholzes mit eingebracht, so dass sich dieses alleine durch Reiben an einer rauen Oberfläche entzünden ließ.

Geschichte

Das Streichholz wurde 1832 durch Friedrich Kammerer erfunden.

Andere Quellen (englischsprachige Wikipedia) nennen hier den englischen Chemiker John Walker und das Jahr 1827.

Siehe auch: Zündholz-Monopol



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