Strichcode



Codabar-Code

Der Strichcode (engl. Barcode, von bar: Strich) ist eine maschinenlesbare Schrift, die aus verschieden breiten Strichen und Lücken besteht. Sie können über optische Abtaster, so genannte Strichcodelesegeräte (oder Barcodelesegerät, umgangssprachl. auch Scanner) maschinell gelesen und in einer EDV weiterverarbeitet werden.

Vor allem in der Konsumgüterindustrie wird derzeit an der RFID-Technologie weiterentwickelt, um damit die Barcodeetiketten abzulösen. Kann man den Strichcode mit einer Lupe und Beschreibungen auch noch (wenn auch umständlich) selbst möglich den Code optisch zu entziffern, so ist das allerdings bei RFID Tags nicht mehr möglich.

Table of contents
1 Barcodes
2 Allgemeines:
3 Die bekanntesten Arten der 1-D Codes sind:
4 Barcodelesegerät
5 Herstellung von Barcodes
6 Geschichtliches

Barcodes

Die enzelnen Barcodes sind zu verschiedenen Zeiten entwickelt, je nach Benutzergruppe und vor allem auch nach den jeweilgen Herstellungsmöglichkeiten. Einzelne Arten waren nur durch Offsetdruck und in großen Stückzahlen herstellbar. Für Einzeldrucke waren nur Matrixdrucker vorhanden, die die erforderlichen Standards zum Lesen nicht einhalten konnten. Obwohl auch heute noch die meist verbreiten Barcodes eindimensional oder 1-D Codes sind, wurden Ende der 1980er auch schon zweidimensionale oder 2-D Codes entwickelt.

Allgemeines:

Oft steht direkt unter dem Barcode der Dateninhalt auch in lesbarer Schrift.

Der Barcode muss eine gewisse Mindesthöhe haben, die meist genormt ist. Außerdem ist auch das Breitenverhältnis zwischen schmalen und breiten Balken genormt und liegt meist zwischen 1:2,5 - 1:3,5. Auch vor und nach dem Code muss ein Feld frei bleiben - die so genannte Ruhezone - um den Code einwandfrei dekodieren zu können. Die Balken werden oft mit dem englischen Wort bars, die Lücken ebenso mit gaps bezeichnet.

Es gibt auch spezielle Anwendungen, die eine besondere Form eines der Barcodetypen hat. So kann der Code überquadratisch sein, d.h. er ist höher als breit. Damit ist es möglich mit zwei zueinander im rechten Winkel stehenden Scannern den Code in jeder Lage zu lesen. Dies wird z.Bsp. bei den Gepäckanhängern bei Fluggesellschaften verwendet. Eine andere Art ist der T-förmige Code. Dabei werden zwei Codes mit dem selben Inhalt T- förmig zu einander aufgedruckt. Hier ist es möglich mit einem Scanner in allen Richtungen zu lesen.

Die bekanntesten Arten der 1-D Codes sind:

EAN und UPC

Es sind die beiden einzigen Arten, bei denen sowohl der Strichcode selbst und der Inhalt bindend genormt sind. Zeichenvorrat 0-9 Zur Darstellung sind je 5 verschiedene Balken und Lückenbreiten notwendig Feste Länge 13 bzw. 8 Stellen. Prüfziffer immer Unterarten:

2/5 Familie

Zeichenvorrat 0- 9 Kaum mehr verwendete Unterarten

Code 39

meist verbreiteter alphanumerischer Code in der
Industrie.
2 verschiedene Balken und Lückenbreiten
einfach herzustellen, da ein Zeichen Klarschrift einem Zeichen Barcode entspricht.
grosse Drucktoleranz
Prüfziffer möglich ASCII Zeichensatz möglich, aber geringe Informationsdichte

Codabar

Zeichenvorrat 0-9, Sonderzeichen ursprünglich aus der Pharmaindustrie

Code 93

Zeichenvorrat A-Z, 0-9, einige Sonderzeichen) Zeichenvorrat ASCII Zeichensatz

Code 128

Zeichenvorrat ASCII Zeichensatz

Barcodelesegerät

Barcodeleser gehören prinzipiell zu den Datenerfassungsgeräten. Es gibt verschiedenste Arten von Lesern:

Herstellung von Barcodes

Geschichtliches

1949 Patentanmeldung des ersten Barcodes
1973 UPC Code
1976 EAN Code

Siehe auch: Transponder





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