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| Table of contents |
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2 Psychologische Interpretation 3 Rezeption 4 Literatur 5 Weblinks |
Das Buch, welches Hoffmann für seine Kinder als Weihnachtsgeschenk (1844) schrieb, erschien 1845 zum ersten Mal im Druck unter dem Titel "Lustigen Geschichten und drollige Bilder für Kinder von 3-6 Jahren", aber seit der 3. Auflage (?) schließlich unter dem Titel "Struwwelpeter". Seit 1858 erschien das Buch mit veränderten Darstellungen.
In dem Buch erzählt Hoffmann Geschichten von Kindern, die nicht brav sind und nicht auf ihre Eltern hören und denen deshalb allerlei grausames Unheil widerfährt: So verbrennt Paulinchen, weil sie mit Streichhölzern spielt, der fliegende Robert wird vom Wind fortgetragen, weil er beim Sturm aus dem Haus geht und Konrad werden vom Schneider die Daumen abgeschnitten, weil er daran nuckelt. Namen wie Zappelphillipp, Suppenkaspar oder Hans-Guck-in-die-Luft sind in die Deutsche Umgangssprache aufgenommen worden.
Das Urmanuskript des Buches Drollige Geschichten und lustige Bilder,
welches den Struwwelpeter enthält, liegt im
Germanischen Nationalmuseum (8° Hs 100921,
21x16,8 cm).
In neuerer Zeit wurde der Struwwelpeter von der klinischen Psychologie und der Jugendpsychiatrie entdeckt, weil er offensichtlich eine psychische Störung beschreibt, die im Kindesalter besonders manifest wird: Die Aufmerksamkeitsstörung (ADS), mit oder ohne Hyperaktivität: Der Zappelphillipp als Vertreter der Aufmerksamkeitsstörung mit Hyperaktivität und den verträumten
Hans-Guck-in-die-Luft als den Gegentyp, der häufig auch als "Träumerle" beschrieben wird, ohne Hyperaktivität aber mit deutliche reduzierter Aufmerksamkeit. Man nimmt an, daß Hoffmann selbst unter einer Aufmerksamkeitsstörung litt.
Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Entstehung und Inhalt
Überlieferung
Psychologische Interpretation
Rezeption
Literatur
http://www.gnm.de/Download/ma/aug_2003.pdf
Weblinks