Studiengebühr

Studiengebühren sind Gebühren, die Studierende regelmäßig entrichten, um am Studium teilnehmen zu können.

Table of contents
1 Studiengebühren in Deutschland
2 Studiengebühren in Österreich
3 Argumentation
4 Siehe auch

Studiengebühren in Deutschland

Das Hochschulrahmengesetz (HRG) schließt allgemeine Studiengebühren aus. Dagegen klagen diverse Bundesländer. Nicht ausgeschlossen sind schon jetzt Zweitstudien-, Langzeitstudien- und geringe Rückmeldegebühren. Auch Studienkonten sind erlaubt.

Daher gibt es inzwischen in zahlreichen deutschen Bundesländern Studiengebühren, die jedoch entweder erst zu entrichten sind, sobald eine bestimmte Semesteranzahl überschritten ist, oder eine "geringe" Gebührenhöhe haben. Die Höhe der Langzeit/Zweistudiengebühren liegt bei 300 bis 650 Euro. Rückmeldegebühren liegen zwischen 40 und 51 Euro.

Das letzte Bundesland, dessen Regierung noch kein Studiengebührenpläne veröffentlicht hat, ist Mecklenburg-Vorpommern.

Von manchen werden nachlaufende (= nachgelagerte) Studiengebühren favorisiert, wie etwa in Australien, wo ein entsprechendes Modell 1989 unter dem Namen Higher Education Contribution Scheme (HECS) eingeführt wurde. Die Studierenden erhalten ein zinsloses Darlehen und zahlen die Gebühren erst dann zurück, wenn sie ein Mindesteinkommen (in Australien ab 12.400 Euro Brutto-Jahreseinkommen) erreicht haben. Andere favorisieren ein Gebührenmodell, bei dem alle Studierenden Gebühren entrichten, einige jedoch über BAFöG bis zu 100 % erstattet bekommen.

An Privathochschulen sind Studiengebühren allgemein üblich.

Studiengebühren in Österreich

Die 2001 in Österreich eingeführten Studiengebühren werden dem staatlichen Budget zugeführt, während den Hochschulen immer weniger Finanzmittel zur Verfügung stehen.

Argumentation

Pro Studiengebühren

Contra Studiengebühren

Je nach Standpunkt kann das folgende Argument für oder gegen Studiengebühren sprechen:

Weblinks

Siehe auch





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