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Süd-Gyeongsang (경상남도, 慶尚南道) ist eine Provinz (Do) im Südosten von Südkorea. Im Norden grenzt sie an Nord-Gyeongsang, im Osten an das Japanische Meer. Im Süden ist die Provinz begrenzt durch die Koreastrasse, im Westen durch Nord-Jeolla und Süd-Jeolla.

Der Haein Tempel befindet sich in Süd-Gyeongsang. Die Hauptstadt der Provinz ist Busan, welches 1963 politisch eigenständig wurde. Die Fläche von Süd-Gyeongsang ist 11'859km² und die Bevölkerung etwa 3.7 Millionen (in 1990). Die Küste ist 2'250km lang.
Der grösste Teil der Provinz wird vom Naktong Fluss und seinen Zuflüssen bewässert. Das Flussdelta Kimhae ist eine wichtige Kornkammer in Südkorea. Landwirtschaftliche Produkte in Süd-Gyeongsang sind Reis, Bohnen, Kartoffeln und Gersten. Die Provinz ist bekannt für die Produktion von Baumwolle. Entlang der Südküste werden Sesam und Früchte angebaut. Meeresprodukte und Fischerei sind ebenfalls von Bedeutung.
Leichte Industrie kann in den Städten Chinju, Chungmo und Samchonpo gefunden werden, die schwere Industrie ist vor allem in den Städte von Ulsan, Masan und Chinhae anzutreffen. Ulsan ist wie Busan politisch von der Provinz getrennt.
Der Haein Tempel zieht nationale Touristen an. Er liegt im Nationalpark des Jirisan (Berg, 1915m) nahe der Grenze zu Nord-Jeolla. Der Tempel wurde 802 erbaut.