Sushi

Sushi (鮨 oder 鮓 oder 寿司) ist ein optisch ansprechend zubereitetes japanisches Gericht aus gekochtem, abgekühlten und mit Reisessig (Mirin) gewürztem Reis mit Fisch (nicht notwendigerweise roh), Kaviar oder Rogen (Fischeier), Muscheln oder Gemüse belegt. Dazu wird (milde japanische) Sojasoße und Wasabi gereicht, komplettiert durch Miso-suppe (eine milde Suppe, meist mit Meeresalgen, Konbu und Wakame = わかめ , Tofu und Lauch versetzt.), Ingwer (Gari oder Shoga genannt, eingelegt und in Scheiben geschnitten, oft auch rosa eingefärbt), dazu wird grüner Tee getrunken, oder auch Bier, wie z.B. Asahi oder Kirin (japanische Biermarken). Gelegentlich auch Sake (japanischer Reiswein) dazu gereicht.

Sushi ist eine ausgewogene, fettarme, kalorienreiche Mahlzeit, die zudem wegen der verwendeten Meeresalgen jodhaltig ist.

Table of contents
1 Geschichte
2 Sushi-Formen
3 Zutaten und Zubereitung
4 Rekorde
5 Weblink

Geschichte

Sushi entstand urprünglich als Konservierungsmethode für Fisch. Der Fisch wurde gesalzen und mit gesäuertem Reis eingelegt, welcher nachher weggeworfen wurde. In einem Land wie Japan wo man immer auf Ökonomie und Sparsamkeit bedacht war konnte man sich mit dieser Verschwendung nicht anfreunden und so entdeckte man in Zeiten des Mangels , dass auch der Reis durchaus genießbar und wohlschmeckend war so entstand die Ur-Form von Sushi die sog. Sushi-Torte.

Sushi-Formen

Es gibt eine große Vielzahl und Variationen von Sushi, einige sind:

Zutaten und Zubereitung

Sushi-Reis (Kome, auch Ketan- oder Nikishi-Reis) bekommt man im Asialaden, als Ersatz geht notfalls auch Rundkorn-Reis. Nichtklebende Langkorn-Reissorten sind für Sushi nicht geeignet. Der Reis (übliche Menge: 1 Tasse Reis mit 1 Tasse Wasser für ca. 2-3 Rollen) wird vorgequollen, langsam zum Kochen gebracht, 3 Min gekocht, 10 min abgedeckt stehen gelassen, 10 Minuten nachgequollen, dabei mit Reisessig gemischt mit Mirin-Reiswein und Salz im Sieb beträufelt und dann unter Fächeln am besten in einer unbehandelten Holzschüssel auf Zimmertemperatur abgekühlt. Der Reis darf im Inneren nicht mehr hart sein, sonst schmeckt das Sushi nicht. Wobei Holzschüsseln zur Zubereitung nicht unbedingt notwendig sind.

Nori-Blätter: Aus industriell hergestelltem getrocknetem und geröstetem Seetang.

Fisch: Nur Meeresfisch bester Qualität wie Lachs oder Thunfisch wird roh verwendet, kann aber auch geräuchert oder gekocht sein, Süßwasserfisch wird aus hygienischen Gründen immer gekocht zugegeben.

Weitere Füllungen können Kaviar, Gemüse (z.B. in Streifen geschnittene Karotten oder Gurken) , Omelett (meist mit Zucker oder Reiswein versetzt, rechteckig zugeschnitten), Tofu und andere Köstlichkeiten sein

Als Würze dient milde japanische Sojasoße, und grüner, sehr scharfer Wasabi-Meerrettich, dazu wird Ingwer in Scheiben geschnitten gereicht den man zur Neutralisierung des Geschmacks zwischendurch und am Ende ißt.

Zum Schneiden der Sushi-Rollen in mundgerechte Portionen wird ein sehr scharfes Sushi-Messer benötigt.

Gegessen wird mit Stäbchen oder auch Fingern, wobei man immer nur die Seite mit dem Belag und nicht mit dem Reis in die Soja-Wasabi Mischung eindippt, aber nicht mit Messer und Gabel, üblicherweise besteht eine Mahlzeit (oder auch ein Snack) aus verschiedenen Sushi-Varianten, die in manchen Sushi-Bars auf einem Laufband dem Kunden angeboten werden (Running Sushi), oder als Sushi-Box zum Mitnehmen (mit Soja-Soße und Wasabi) verkauft werden.

Rekorde

Die längste Sushi-Rolle der Welt wurde am 23. September 2000 in Aichi (Japan) von 315 Mitarbeitern von Toyota innerhalb einer Stunde zubereitet. Die Rolle hatte einen Durchmesser von 5 cm, wog etwa 2.200 kg und war 1,11 km lang. Der Rekord ist im Guinness-Buch der Rekorde aufgeführt.

Weblink





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