Syndikalismus

Syndikalismus ist eine Form des Gewerkschafts-Sozialismus, die vom Franzosen Jean-Marie Proudhon begründet wurde. Der Syndikalismus propagiert die gewaltsame Aneignung von Produktionsmitteln durch die Gewerkschaften, die dann auch an Stelle des Parlaments die Regierung bilden. Dabei bilden Streik und Sabotage die Mittel des Syndikalisten; politische Anstrengungen werden abgelehnt. Der Syndikalismus war in Europa, besonders in Frankreich, Anfang des 20. Jahrhunderts in Gewerkschaftskreisen verbreitet, wurde jedoch später dem Kommunismus einverleibt und zudem vom Faschismus bekämpft. Nach 1939 war der Syndikalismus praktisch verschwunden.

Es existiert daneben noch eine Mischform zwischen Anarchie und Syndikalismus: der Anarchosyndikalismus.





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