Eine Synekdoche (griech.: das Mitverstehen) ist eine rhetorische Stilfigur. Sie wird auch als pars pro toto (latein.: "Ein Teil anstelle des Ganzen") bezeichnet. Dabei steht ein einzelner Begriff für eine größere Einheit, von der er rein sachlich nur ein Einzelbestandteil ist. Es ist aber auch möglich, dass ein Teil für das Ganze steht.
Mitunter ist eine Unterscheidung zur Metonymie schwierig. Dort steht ein Begriff für einen anderen, ohne ein tatsächlicher Über- oder Unterbegriff zu sein.
Beispiele aus dem Alltag:
- "Der Franzose isst gern gut."
- "Unser täglich Brot gib uns heute..." (Brot für Nahrung).
- "Er schaut aus dem Haus" Ein Teil (Fenster) für das Ganze (Haus).
Beispiele aus der Literatur:
Siehe auch:
- Akkumulation (Anhäufung) -- Oft ersetzen hier mehrere beispielhafte Unterbegriffe den Oberbegriff.