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Die wesentlichen Informationen, die die PC Tastatur zu jedem Tastendruck liefert, sind der ASCII Code, der Scancode und die ggf. Angabe, welche der Modifier Tasten (Shift, Ctrl, Alt, CapsLock, NumLock, ScrollLock) dabei aktiv sind.
Beispiele
Besonderheiten der Computertastatur
Eine Computertastatur hat, verglichen mit einer Schreibmaschinentastatur einige Tasten mehr, oder die Tasten haben eine andere Beschriftung. Diese Tasten lassen sich in folgende Gruppen einteilen. Die genaue Anordnung kann von Tastatur zu Tastatur verscheiden sein, insbesondere bei Laptops, Host-Terminals und älteren Computer-Systemen ergeben sich Unterschiede.Spezielle Zeichen
Umschalttasten
Diese Tasten diesen dazu, den "normalen" Tasten eine andere Bedeutung zu geben. Die wichtigste Taste hiervon ist dieBearbeitungstasten
Diese Gruppe von Tasten dient dazu, eingegebenen Text zu verändern, also Zeichen zu löschen, einzufügen, etc.Tasten zur Steuerung der Einfügemarke (englisch cursor)
Diese Tasten befinden sich typischerweise zwischen dem Haupttastenblock und dem Nummernblock und sind meist aufgeteilt inFunktionstasten
Dies sind meist 12 Tasten beschriftet mit F1 bis F12. Typischerweise begfinden sie sich oberhalb des Hautptastenblocks. Die genaue Funktion dieser Tasten bleibt dem Anwendungs-Programm überlassen. In der Windows-Welt haben sich folgende Konventionen herausgebildet, die auch von anderen Systemen übernommen wurden:
Daneben gibt es bei PC-Tastaturen (siehe unten) Tasten mit der folgenden Aufschrift (typischerweise zwischen Haupttastenblock und Nummernblock oben):Sondertasten
Wortfeld
IBM-PC-Tastatur
Durch die weite Verbreitung des IBM PC wurde auch dessen Tastatur zur Tastatur schlechthin. Obwohl die Tastaturen für IBM-PCs einem einheitlichen Standard folgen haben sich in 20 Jahren PC-Geschichte durch Updates und lokale Anpassungen (Umlaute etc.) viele verschiedene Tastaturtypen entwickelt:
Die PC-Tastatur zeichnet sich durch einige Tasten aus, die auf anderen Tastaturen nicht vorhanden sind, oder anders funktionieren; generell gilt, dass die Software, nicht die Hardware bestimmt, was eine bestimmte Taste tut: So kann die linke Hochstell-Taste in einem Textprogramm dazu dienen, Zeichen in Großschrift einzufügen, in einem Computerspiel dagegen das Abfeuern der megalomanischen Zong-Kanone auslösen. Über "Style-Guides" wird noramlerweise festgelegt, wie Anwendungsprogramme die Tasten und auch Tastenkombinantionen interpretieren sollten.
Im folgenden werden kurz einige Tasten mit ihren Besonderheiten in allgemein üblichen Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen angesprochen:
Die Entf-Taste ist eine Taste der PC-Tastatur und Schreibmaschinentastatur. Die englische Bezeichnung ist Del-Taste. Mit der Entf-Taste kann man Löschen.
Die Entf-Taste (engl. Del) ist in PC-Tastaturen, zweimal zu finden, in der untersten Tastenreihe im Zifferfeld sowie im Steuerungsblock oberhalb der Pfeiltasten.
In der Regel entfernt diese Taste entfernt einen Buchstaben oder eine Zahl die rechts von der Einfügemarke steht; ist eine Markierung vorhanden, wird das Markierte entfernt. In Kombination mit Strg + Alt + Entf-Taste wird normalerweise ein irgendwie gearteter Reset von einzelnen Anwendungsprogrammen oder dem ganzen Rechner gestartet; unter DOS wird dabei der Rechner komplett zurückgesetzt, in Windows der sog. Taskmanager aufgerufen, unter dem KDE ein Menü zum Beenden der Sitzung eingeleitet.
Eine alternative Belegung wurde erstmals von August Dvorak in den 30er Jahren entwickelt. Dabei sind die Tasten so angeordnet, dass möglichst flüssiges Schreiben möglich ist; näheres dazu findet sich (unter anderem) bei Introducing the Dvorak Keyboard (englisch, mit Bild der Belegung und vielen Hintergrundinformationen).
Die Dvorak-Tastatur - und ergonomisch überarbeitete Belegungen im allgemeinen - wurden in einem Artikel von Stan Liebowitz und Stephen E. Margolis 1996 in einem Artikel im "Reason Magazine" scharf kritisiert "TYPING ERRORS"; dieser Artikel bekam, nach Aussage eines Dvorak-Typisten, "in den letzten Jahren mehr Presse, als die Dvorak-Tastatur selbst".
Erstens sind Liebowitz und Margolis allerdings keine Arbeitswissenschaftler, sondern Wirtschaftler. Zweitens kann ihr Artikel weniger als Kritik an der Dvorak-Tastatur gelten, sondern eher als Kritik an der Kritik verschiedener Seiten, ein absolut freier Markt führe nicht immer zur Durchsetzung optimaler Produkte (siehe Wirtschaftsliberalismus).
Randy Cassingham, Autor eines Buches über die Dvorak-Tastatur, beantwortete den Artikel in einem Leserbrief. Auch ansonsten liegen mehrere Untersuchungen der Sprachstruktur der englischen Sprache vor, aus denen klar hervorgeht, daß die Dvorak-Tastatur ergonomisch sinnvoll ist alleine durch die Anordnung häufig benutzter Tasten in die Grundreihe - Untersuchungen, die Sholes bei seiner Tastatur nicht durchführte.
Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, die Tastatur ergonomischer zu gestalten und insbesondere die Belastung der Hände gleichmäßiger und der Finger verstärkt auf die starken Zeige- und Mittelfinger zu legen.
In einem Auszug aus Walter Rohmert: Forschungsbericht zur ergonomische Gestaltung von Schreibmaschinentastaturen. (Eggenstein-Leopol, 1982) werden neben der Dvorak-Belegung auch Tastaturen von Meier (1967) und dem MARSAN-Institut (1979) sowie eine englische Alternativtastatur nach Malt (1977) vorgestellt und anhand der Finger- und Handbelastung bei Beispieltexten verschiedener Sprachen mit der Sholes-Belegung (QWERT) verglichen.
Für die deutsche Tastatur gibt es einen praktischen Ansatz, eine leicht angepaßte Meier-Belegung von Hartmut Goebel als de-ergo-Belegung zur Verfügung zu stellen; bisher gibt es dafür Implementationen für Linux, X11 und AmigaOS (Belegung). Cristian Conitzer hat auch schon einen Treiber für Windows 9x erstellt (de-ergo für Win9x).
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gibt es folgende Ansätze, das Tastenfeld zu reformieren:
Entf
Anschlussstecker
Es gibt drei Arten die Tastatur anzuschließen
Belegung
Es hat sich ein bestimmtes System der Tastaturbelegung durchgesetzt, im deutschen Sprachraum die so genannte "QWERTZ"-Belegung. Diese geht auf Christopher Latham Sholes zurück, der nach einer Belegung für mechanische Schreibmaschinen suchte, die die Gefahr eines Verhakens der Hämmerchen minimiert (ca. 1874) Der Name ergibt sich aus den ersten sechs Tasten der obersten Buchstabenreihe.Standards und Normen
Tastaturen folgen, wie alle anderen Bürogeräte auch, Normen.
Für den deutschen alphabetischen Block (also die Tasten A bis Z und die Ziffern) sind dies:
Heutige deutsche Sholes-Rechnertastaturen folgen weitgehend DIN 2137.Ergonomisch überarbeitete Belegungen
(Auch: Reformtastaturen)Weblinks