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"Arbeiter gehorchen ähnlichen Gesetzen wie Teile einer Maschine" - Taylor
Am strengsten realsierte sich der Taylorismus bei Henry Ford (siehe: Fordismus), der 1909 die Fließbandproduktion einführte und mit seinem Modell "Ford T" - "Thin Lizzy" - zeitweise mehr als 50% Marktanteil erreichte.
Unter den Arbeitern herrschte jedoch eine unzufriedene Haltung gegenüber dem Taylorismus, vor allem aufgrund der monotonen Arbeit, die kein eigenständiges Denken mehr abverlangte, der damit verbundenen Entfremdung vom Gesamtprozess der Produktion (jeder ist nur ein winziges Zahnrad in einem riesigen Mechanismus, siehe auch: Charlie Chaplin), der hohen Arbeitsintensität und nicht zuletzt der gesundheitlichen Folgen davon.
Schließlich bekamen auch die Betriebe die Konsequenzen dieser Mißstände zu spüren: Die Arbeiter zeigten mangelnde Beteiligung, identifizierten sich weniger mit dem Betrieb und dem Produkt (Qualitätsverluste) und hatten mehr Fehlzeiten (aufgrund der gesundheitlichen Folgen). Es kam zu Konflikten zwischen Unternehmensführung und Arbeitern und zu einer Fluktuation in den Dienstleistungssektor.
Ab Mitte der 1960er Jahre setzten massive Gegenbewegungen zum Taylorismus ein, die auf Humanisierung und Demokratisierung der Arbeitswelt drängten. Siehe: Human Relations-Bewegung