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Entwicklung
1828 wurde die Technische Bildungsanstalt Sachsen gegründet, um für die
zunehmende Industrialisierung Fachkräfte in technischen Bereichen wie Mechanik,
Maschinenbau und Schiffskonstruktion ausbilden zu können.
Im Gründungsjahr des Deutschen Reiches wurde sie zum
Königlich-Sächsischen Polytechnikum umbenannt. Auch nichttechnische Fächer wie
Geschichte oder Sprache hielten zu der Zeit Einzug.
Der Ausbau zur Volluniversität erfolgte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
1961 erfolgte dann auch die Umbenennung in die jetzige Bezeichnung Technische Universität Dresden. War bereits vorher die Vereinigung mit der Forstlichen Hochschule Tharandt vollzogen worden, so kamen nun nach der Wende noch die Ingenieurshochschule Dresden hinzu, sowie Eingliederungen der Hochschule für Verkehrswesen "Friedrich List" als Fakultät Verkehrswissenschaften und Medizinische Akademie "Carl-Gustav Carus" (MedAk) als Medizinische Fakultät. Neu gegründet wurden die Fakultäten für Informatik (1991), Jura (1991), Erziehungswissenschaften (1993) und Wirtschaft (1993).
Im Jahr 2003 wurde das 175-jährige Jubiläum gefeiert. Kürzungen und Umstrukturierungen zeichnen sich jedoch durch die sächsischen Hochschulreformen bereits ab, gegen die im Jahre 2002 groß angelegte Proteste durchgeführt worden sind.
Sowohl der Hauptcampus als auch die Medizinische Fakultät liegen im Stadtgebiet
Dresdens, die Fakultät Forstwissenschaften hingegen im Waldgebiet der
nahegelegenen Ortschaft Tharandt. Die Fakultät Informatik bereitet sich
gerade den innerstädtischen Umzug auf den Hauptcampus vor.
Informationen
Die TU Dresden umfaßt etwa 30000 Studenten mit leichtem Wachstumstrend.
Sie werden von über 500 Dozenten und Professoren sowie 6000 Mitarbeitern an den
14 Fakultäten betreut.Weblinks