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Teer kann aus verschiedenen organischen Verbindungen stammen, so gibt es z.B. Braunkohlenteer, Schieferteer, Holzteer und das bei der Schwelung von Steinkohle entstehende Tieftemperaturteer (Schwelteer). Besonders große Bedeutung hat Hochtemperaturteer (Kokereiteer), welcher bei der Verkokung von Steinkohle als schwarze, viskose Flüssigkeit entsteht.
Teeröle können zur Gewinnung von Aromaten wie beispielsweise Naphthalin, Anthracen und Phenanthren sowie zur Produktion von Imprägnierölen für den Holzschutz und zur Herstellung von Ruß genutzt werden. Längerfristige Einwirkung von Teer auf die Haut kann Hautveränderungen hervorrufen, die im schlimmsten Fall krebsverursachend sind. Teerpräparate werden in der Medizin allerdings auch als äußerlich anwendbare Arzneimittel gegen Hautkrankheiten genutzt, da sie juckreizstillend, keimtötend und durchblutungssteigernd wirken.
Entgegen den im allgemeinen Sprachgebrauch verwendeten Begriff teeren ist Teer seit den 70er Jahren in Deutschland für den Einsatz im Straßen- und Wegebau verboten.