Tempelprostitution

Unter Tempelprostitution versteht man die im heidnischen Altertum übliche Form des gewerblichen Geschlechtsverkehrs von Priesterinnen, wodurch der Freier glaubte, den Göttern näher zu sein. Tatsächlich finanzierte diese Prostitutionsart oftmals die Zeremonien im Gotteshaus, die Einnahmen kamen der Gemeinde oder dem Tempel zugute. Sowohl vom Judentum wie auch vom Christentum wird die Prostitution an sich und insbesondere die "sakrale" Prostitution abgelehnt.



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